Lauftipps,

Dieser (Lauf-)Plan soll aufgehen

#WOCHEbewegt-Team

Chefsache: Sportcoach Georg Jillich und WOCHE-Chefredakteur Roland Reischl beim Lauftraining.

Experte Georg Jillich eklärt, wie man einen Trainingsplan für Läufer erstellt.

5,2 Kilometer in 30:32 Minuten. Ein guter Schnitt für den WOCHE-Businessmarathon am 12. Mai für WOCHE-Chefredakteur Roland Reischl, doch die gesetzten Ziele liegen höher.

Ich will unter 30 Minuten, also einen Schnitt von sechs Minuten pro Kilometer, schaffen„, sagt Reischl, Teil des WOCHEbewegt-Teams, dessen Trainingsfortschritte und Fragen jede WOCHE redaktionell begleitet werden.

Der perfekte Plan

„Genussläufer“ Roland Reischl will für sich wissen: „Wie kann ich meine Zeit verbessern und mit welchem Trainingsplan bereite ich mich optimal auf einen Halbmarathon vor?“
Sportwissenschaftler Georg Jillich von „innovit“, der das WOCHEbewegt-Team beim Training unterstützt, hat dazu hilfreiche Tipps:
1) Ein Ziel haben.Das ist bei Roland schon vorhanden. Seine Zielstellung ist, einen Kilometer in sechs Minuten laufen zu können. Ohne Ziel kann jeder Schuss ein Treffer sein.
2) Ist-Zustand überprüfen.Wie sieht der aktuelle Zustand bei einer gesunden, trainierten Person aus? Wie schnell kann sie einen Kilometer laufen? Dadurch weiß ich dann, ob ich an Geschwindigkeit oder Ausdauer arbeiten muss.
3) Meilensteine setzen.Ein Trainingsplan wird immer individuell an eine Person angepasst. Wichtig ist, dass man sich stückweise herantastet und immer wieder kleine Meilensteine erreicht. Bei Roland wäre das, bei einem Fünf-Kilometer-Lauf den Kilometer im Schnitt von 5:30 zu schaffen.
Außerdem vergleicht Jillich das Training mit dem Hausbau. „Wir brauchen ein gutes Fundament, unsere Grundlagen-Power, damit wir aufbauen können. Je höher wir bauen wollen, desto genauer muss sich das Training gestalten. Zuerst wird die Trainingshäufigkeit erhöht, dann der Umfang und schließlich die Intensität.

 

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